Projekt Kind.

Aus der nun gestarteten Alltagsserie „Projekt Kind“  der erste Eintrag.

Musikschule.
Alle Eltern wollen ja grundsätzlich das Beste für ihre Kinder. So auch sicherlich alle Eltern, die, wie wir auch, ihre Kinder zum Flöten schicken. Nach nun mehr einem Jahr, quietscht es nicht mehr ausschließlich und fast eine Oktave ohne Vorzeichen kann bespielt werden. Das Üben haben wir natürlich mit letzter Konsequenz betrieben, schließlich kommt ja nur der Leistungsbereiteste im Leben weiter. Unser Kerle und sein Kumpel aus einem anderen Stadtteil sehen sich so auch noch mindestens einmal die Woche und haben zusammen viel Spaß.
Für mich als Vater, in der Regel nehme ich diese Termine wahr, ist besonders interessant der Teil vor und nach der Stunde, wenn Projekt-Mamas zugegen sind und die Gespräche mit der Lehrerin in Hinblick auf die Förderung und die Instrumenten Vielfalt gehen. So auch wieder heute. Vor uns sind zwei Mädchen,  nennen wir die eine davon Bärbel und die andere Erna, die jetzt auch ein Jahr dabei sind. Wichtig ist zunächst, dass man den Fortschritt im Notenheft dokumentiert. In letzter Zeit kommt danach noch das Ritual, wie geht es weiter? Bärbel wollte schon Geige und nun hat sie sich wohl in den letzten Wochen auf Klavier eingeschossen. Selbstverständlich kann sie eine Oktave, wie da gibt es noch Vorzeichen? Vielleicht wäre es sinnvoll zunächst mal alle Noten lesen zu können (sanfter formuliert durch die Lehrerin) und danach mit dem Klavier anzufangen. Aber Bärbel will doch Klavier! Ja,  aber da kommt ja auch noch eine zweite Hand dazu. Achso, ja vielleicht besprechen wir das Zuhause nochmal.
Und überhaupt die Preise für Einzelunterricht.
Nun Bärbel ist mit Erna inzwischen im Garten und spielt. Der Steinway kann warten.

Ausflug in Teufels Küche und zum Teufels Tisch

Kleine Wanderung von Weißenohe zum Teufels Tisch. Schönes Wetter und schöne Kindertour. Nächstes mal dann die Sinterterrassen und das Kloster.

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John Scalzi

Durch puren Zufall fiel mir vor kurzem ein SF-Autor in die Hände, von dem ich bisher nichts gehört hatte: John Scalzi.

Angefangen habe ich mit einem seiner alleinstehenden Bücher, nämlich Redshirts.
Mysteriöser Weise sterben auf dem Flagschiff der Flotte immer die neuen am schnellsten. Egal wie, egal welche Mission. Die Offiziere überleben, die Mannschaft geht drauf. Bis Andrew Dahl als neuer Rekrut anheuert, er fängt Scheibchenweise das Mysterium aufzudecken und er will nur eins: Überleben.

Da mich Schreibstil, Ideenreichtum und die Sprache positiv überraschten habe ich gleich weitergemacht. Leider habe ich aus einer Trilogie mir zunächst den letzten Teil, „Last Colony“ herausgegriffen, dies war aber insg. unerheblich, da jeder Teil für sich eine eigene Geschichte ist und die wesentlichen Details in jedem Band kurz zusammengefasst erscheinen, um den notwendigen Hintergrund zu haben.

In The Last Colony beginnt ein gnadenloser Kampf zwischen der Menschheit und den restlichen Rassen „The Conclave“ des Universums, um die Kolonialisierung bewohnbarer Planeten.
Mit einem Trick siedelt die Menschheit eine letzte Kolonie an, wobei die verbündeten Gegner es der Menschheit untersagt hatten und nun diese Kolonie um jeden Preis eliminieren wollen. Dabei hat die Kolonie mit eigenen Problem und Gefahren zu kämpfen, da sie aus Sicherheitsgründen keine moderne Technik und nicht das gewohnt Equipment verwenden können und somit von der Menschheit abgeschnitten sind. Spannend und fesselnd, was zuerst passiert, ob sie gefunden werden, oder interne Probleme die Aufgabe erzwingen.
Oder kann der Schutzschild, die Rasse der Obin, die eine Bewohnerin aus besonderen Gründen schützen, die Kolonie retten?

Im Anschluss habe ich dann die beiden anderen Bücher, Old Man’s War und Ghost Brigades noch gelesen und war auch nicht enttäuscht. Im Prinzip war es wie ein Prequel dann. Auch hier wird man gefangen und mitgenommen von der Technik, der Spannung und der Stroyline. Mir war zu keiner Seite langweilig.

Alles in allem sehr gute Unterhaltung für SF-Fans, die auch nicht vor Technik-Overkill bei Waffen, Schiffen und Möglichkeiten zurückschrecken 😉

Als vorläufig letztes Buch habe ich dann noch Agent to the Stars gelesen. Ein ganz anderes Buch von John Scalzi. Hier begleiten wir einen jungen und aufstrebenden Manager für Filmstars, der vor seine schwierigste Aufgabe gestellt wird: Eine Alien-Rasse, die hässlich ist und unangenehm richt, auf der Erde populär zu machen. Wird im dieses Himmelfahrtskommando gelingen? Nun zunächst muss er sich selbst mit den Aliens anfreunden und dann nimmt der Schlammassel seinen Lauf.
Kurzweilig und witzig, meine Empfehlung für den Strandurlaub.