Kategorie: Software

Nette kleine oder große Tools etc.

4k eine Odyssee..

Seit sehr langer Zeit schon liebäugle ich mit einem größeren Monitor für den Privatgebrauch. Inzwischen ist so viel Zeit seit dem initialen Wunsch vergangen, dass für die gleiche Summe heute bereits ein 4k Monitor auf dem Tisch stehen könnte, statt eines einfachen 26 oder 27 Zoll Gerätes. Aber, wie es mit Kindern, Haus usw. ist, es kommt ja immer etwas anderes dazwischen, wofür man die Summe braucht. Vor allem bei Anschaffungen mit niedriger Priorität. Seit ich in der Arbeit auch mit 4k arbeite war der Wunsch auf alle Fälle wieder stärker. Jetzt war neulich mein Wunschmodell, bei 218,- Euro. Da es über einen Filialbetrieb war, sogar ohne Versand und Abholung am nächsten Tag. Zugeschlagen. Gleich noch eine Adapterkabel dazu, da mein PC nicht der neueste ist und VGA oder DFI gar nicht mehr vorhanden sind beim Monitor als Eingang.

Am Folgeabend komme ich dazu, es aufzubauen. Abbau des alten ging flott, genauso, wie der Zusammenbau und das Aufstellen des Neuen. Anschlüsse gecheckt. Wieso mini-Hdmi??? Das passt ja mal gar nicht.

Okay, googlen wir mal mit DuckDuckGo (Ha!), ob die Grafikkarte Geforce 750Ti es kann, ja sie könnte es, dachte ich mir ja bereits, aber Spielen natürlich nicht in der Auflösung. Aber ein weiters Adapterkabel und dann nur Desktop, ich hatte ja bereits in der Geizhals-Liste eine AMD RX 570 drinnen. Also auch hier bestellt und nach weiteren 2 Tagen ist die Karte da und noch einen Tag mehr, auch tatsächlich verbaut. Nach knapp einer Woche, dachte ich mir, so jetzt noch die Stecker alle wieder rein, dann geht es los. Wie, da muss heute ein 8-poliger Stecker in die Karte??? Hätte der Honk vom Laden mir das auch sagen können? Also einen Tag später in der Mittagspause den Adapter besorgt. Abends keine Zeit, nächster auch nicht, aber dann endlich Wochenende, die Kinder schlafen und nun aber…Adapter dran. Puh, Glück gehabt noch die passenden zwei Anschlüsse frei. Also los geht es.

Wenn man mal davon absieht, dass mir klar war, mit dem einfachen Ausbau, ohne Deinstallation der alten Treiber tue ich mir unter Windows keinen Gefallen und unter Linux vielleicht auch nicht, war ich dennoch guten Mutes, dass ich nun nur noch Software Themen vor mir haben würde. Aber man ist ja bereits „gebrannt“, also lassen wir das Gehäuse sicherheitshalber mal offen.

Frist Boot mit Linux. Okay. Simple.Displaymanager.Irgendwas failed to load. Na egal, wie TLP steht und bewegt sich nicht mehr weiter. Na gut, kurze Pause. Nach 20 Minuten immer noch nix. Reboot.

First Boot mit Win10. Rechner geht aus. Geht wieder an, geht wieder aus. Bluescreen. Aus. Dann schalten wir ihn halt wieder an. Er fährt hoch, alles geht quälend langsam. DDU mag nicht, AMD Treiber geladen, Rechner aus. Rechner wieder an und wieder aus. Dieses Spielchen mache ich noch so ca. eine halbe Stunde im Wechsel mit Linux. Okay. Morgen am Samstag, gibt es ein neues Netzteil, das kann doch hoffentlich nur der Strom sein!? Schnell noch eines rausgesucht, 700 W sollten reichen.

Nächster Tag, Netzteil gekauft. Am Abend komme ich endlich dazu, es einzubauen, weil bei bestem Wetter nutzt man den Tag natürlich besser.

Ok. Altes Netzteil rausschrauben, Gehäuse mal gleich aussaugen und dann neues rein. Kabel verbinden. Peripherie wieder anschließen und voller Spannung den Powerknopf gedrückt. Ok, geht an. Im Grub entscheide ich mich für Windows10 und siehe da läuft durch und hoch. Hey, flott. Hey 4k…. Hey geht nicht aus.

Fein, sieht so aus, als hätten wir das Problem gelöst. Nun im abgesicherten Modus starten, um die Nvidia-Treiber-Reste zu entfernen. Das funktioniert sogar und nach ein, zwei Neustarts sind die AMD-Treiber installiert und alles sieht gut aus. Puh, damit zumindest schon mal wieder einigermaßen handlungsfähig.

Ein Linux-test-boot. Ok. Geht immer noch nicht. Zurück ins Windows eine kurze Recherche brachte nix vernünftiges, vor allem nix aktuelles. Aber dafür habe ich ja das Manjaro Forum. Vorher mache ich aber noch einen Test mit einem Manjaro auf dem USB-Stick (Rufus ist cool). Rechner bootet problemlos und 4k. D.h. die Kernel- und Treiberprobleme, von denen ich inzwischen gelesen habe, existieren doch nicht mehr. Aber die harte Variante mit einer Neuinstallation möchte ich vermeiden. Also gleich im Live-System ins Forum gepostet und dann Feierabend. Sonntagmorgen, nach dem Kaffee und ein bisschen dies und das an den Rechner und Forum unter Windows gecheckt. Hey cool, ein Lösungsvorschlag, der liest sich gut. Live-System gebootet, damit ich in /etc komme und die Config für Nvidia, sowie den Ordner gekillt. Neustart ins HDD Manjaro…LÄUFT IN 4K!!

Danke im Forum gesagt. Begeistert sein, die Verpackungen von Monitor, Graka, Netzteil aufräumen. Noch einen Kaffee trinken und fühlen wie der Hackerkönig!

Zusammenfassung:

Geplante Kosten 218,- für den Monitor. Geplante Zeit 30 Minuten

Echte Kosten: 218.- Monitor, 153,- Grafikkarte und 70,- Euro Netzteil. Gesamt 441,-€ Echte Zeit: 3 Std. am Rechner und 1 Wochen, um alles zu erledigen.

https://youtu.be/3pFclAuCZMQ

Meine Odyssee durch die Distributionen – Teil 2

Nach dem OpenSuse (siehe Teil 1) nicht ohne hohen Aufwand (aus meiner Sicht) zum Laufen kam, ich aber auch nicht mehr zurück zu KDE4 (Debian) wollte. Schaute, ich was bei den letzten Tests im Wohnzimmer noch so DVDs oder USB-Sticks bespielt waren und nahm KaOS noch mal in die Hand.

Ein Arch-Linux mit schlanker Oberfläche und KDE5 hörte sich gut an. Rein und ab. Installation, einfach, allerdings nur mit einem von drei möglichen Installern durchführbar. Die beiden anderen brachen mit Fehlern ab. Aber aufgrund der aktuellen Kernel und Arch-User-Repository (AUR), blieben Softwaretechnisch keine Wünsche übrig. Gefällt. Allerdings die User-Base bisschen klein. Also noch ein Test.

Fedora: Mist Gnome erwischt geht aber auch, aber wieder ganz andere Syntax und Freunde, die Nvidia-Treiber per Kommandozeile, das kriegen ALLE!!!! inzwischen besser hin als ihr. Sorry, aber geht dann gar nicht.

Mal sehen was Distrowatch sagt, Arch und breite User-Base. Mint ist nicht meins, ich mag diese Distro irgendwie nicht, aber gegangen wäre sie. Gleiches auch für Netrunner, die ich früher schon mal getestet hatte, aber auch hier die User-Base sehr klein, auch wenn letztere auf Manjaro beruht.

Aha, Oho Manjaro!
In den Top 5 Downloads bei Distrowatch Arch und KDE5 was spricht dagegen? Nichts. Also DL und auf den Stick damit. Installer wie bei KaOS gut und geht. Repositories für den ersten Updateprozess sind aber bisschen arg langsam (im Schnitt 15 KByte/s) für die 1,2 GB. Also Forum. Gut Mirror-Update. Rennt.
Sehr stabil, AUR ebenfalls wieder dabei, Nvidia per Klick (so geht das Fedora!). Headset und Drucker ebenfalls wieder dabei, aber dies geht bei allen Distros, schöne Oberfläche (Ich mag KDE einfach). Lassen wir mal ein paar Tage drauf, bis die SSD da ist, um die dauerhafte Installation zu machen.

 

Meine Odyssee durch die Distributionen – Part I

Alle Welt (fast alle) springt auf Windows10. In diesem Zuge denke ich nicht daran, sondern eigentlich ist dies ein guter Zeitpunkt, um auf Windows weitestgehend zu verzichten. Was soll ich mit einem Betriebssystem, das mir nicht mehr gehört? Eben nichts.
Ganz kann ich leider nicht darauf verzichten, da immer wieder Montags, eine kleine Gruppe von Spielern, der ich auch angehöre, sich zum UT2k4 spielen trifft und ich dafür nicht auf Windows verzichten möchte. Könnte das Spiel vermutlich auch dort installieren, aber ich habe da eine Anpassung für alle Texte und Nachrichten drauf, dass ich nicht darauf verzichten möchte.
Warum kein Windows10 fragt ihr? Weil meine Ultimate 7 sich als illegale OEM herausstellte, 20 Euro völlig umsonst…

Nun, dann nehmen wir für das tägliche eben Linux, meine Multimediamaschine im Wohnzimmer arbeitet damit (OpenSuse Leap 42.1) schon seit geraumer Zeit. Erst KDE 4 jetzt 5 und macht, dass was er soll. Medien für die Ohren und Augen aufbereiten und wiedergeben.

Aber welche Distribution ist die richtig? Im Hintergrund laufen nämlich noch Störungen, die es schwieriger machen: Diverse Dualboot Aktionen quittiert das Windows7 mit Abschaltung der NIC. Deswegen habe ich bereits seit 2 Jahren eine zweite Netzwerkkarte (NIC) im Rechner. Vielleicht doch Windows10 nehmen? Anschauen kann man es ja mal.
Gesagt, getan auf die 250 GB SSD, die auch MBR Boot ist beides drauf geht ja recht schnell. Ja läuft und sogar Dualboot mit dem Windows7 macht keine Zicken, die Netzwerkkarte und die Verbindung bleibt erkannt. Sensationell. Preise gecheckt für Windows10 70 Euro und wieder nur eine OEM. Ne, das muss anders gehen.
Wenn nur dieser dämliche Dualboot-Bug mit dem Windows7-Netzwerk nicht wäre. Vielleicht geht es ja, wenn Windows10 noch mit drauf ist. Geht ein „tripple“ Boot?
Mal testen. Also, was haben wir an Distributionen gerade noch rumliegen? Hier ein Opensuse Leap 42.1, da liegt ja auch noch eine alte 320 GB HDD mit SATA, die schließe ich doch dafür gleich mal an.
Gesagt getan. Livesystem startet wunderbar. Installer ausführen. HDD, bootmanager erstmal auf die Linuxplatte mit drauf, kann man das machen? Werden wir sehen. Ist ja vorgeschlagenen Voreinstellung. Also Daten werden überspielt, alles eingerichtet. Los geht es. Reboot. Grubrescue und kein OS, Super!
Also ins BIOS – nehmen wir die entsprechende Platte da müsste ja der Bootloader installiert sein, ja ist er auch. Aber kein Windows mehr, also gar keins, kein 7 und kein 10. Linux geht aber hoffentlich. Wieso kommt ein Login, eigentlich war doch auto-logon aktiviert.
Aha kann KSMServer nicht finden. Freude. DVD raus, noch mal neu. Wo sind die ganzen Optionen für die manuellen Einstellungen, ah da und so, bootloader auf /sda noch mal drüberbügeln. Wäre doch gelacht. Keine zusätzlichen Repositories einbinden, das hat mir mein Smartphone zum Thema KSMServer berichtet. Warten. Reboot. Cool alles da, Opensuse, Windows7 und Windows10.
Na, starten wir mal Opensuse, um zu sehen, ob der MUFU-Drucker auch geht und das Wireless Headset, der Rest ist standard Hardware. Wie KSMServer nicht gefunden. Smartphone raus, googlen. Per Kommandozeile müsstest Du dieses und jenes austauschen. Klar Freunde, wenn ich Konsolenfreund wäre, dann hätte ich nicht Opensuse genommen. Also weg damit. Was haben wir noch?

Ah, KaOS. Dazu mehr im Teil 2.

Lunascape – Drei in einem

Ein neuer Browser ist am Markt – Lunascape, hier sollen angeblich die Vorteile der 3 großen Browser vereint werden, die Geschwindigkeit von Chrome, die Vielseitigkeit von Firefox und das entspannte mit Code umgehen von IE7. Bisher nur eine Alpha, aber vielleicht wird ja was draus.


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