26. Januar 2021

John Scalzi

Durch puren Zufall fiel mir vor kurzem ein SF-Autor in die Hände, von dem ich bisher nichts gehört hatte: John Scalzi.

Angefangen habe ich mit einem seiner alleinstehenden Bücher, nämlich Redshirts.
Mysteriöser Weise sterben auf dem Flagschiff der Flotte immer die neuen am schnellsten. Egal wie, egal welche Mission. Die Offiziere überleben, die Mannschaft geht drauf. Bis Andrew Dahl als neuer Rekrut anheuert, er fängt Scheibchenweise das Mysterium aufzudecken und er will nur eins: Überleben.

Da mich Schreibstil, Ideenreichtum und die Sprache positiv überraschten habe ich gleich weitergemacht. Leider habe ich aus einer Trilogie mir zunächst den letzten Teil, „Last Colony“ herausgegriffen, dies war aber insg. unerheblich, da jeder Teil für sich eine eigene Geschichte ist und die wesentlichen Details in jedem Band kurz zusammengefasst erscheinen, um den notwendigen Hintergrund zu haben.

In The Last Colony beginnt ein gnadenloser Kampf zwischen der Menschheit und den restlichen Rassen „The Conclave“ des Universums, um die Kolonialisierung bewohnbarer Planeten.
Mit einem Trick siedelt die Menschheit eine letzte Kolonie an, wobei die verbündeten Gegner es der Menschheit untersagt hatten und nun diese Kolonie um jeden Preis eliminieren wollen. Dabei hat die Kolonie mit eigenen Problem und Gefahren zu kämpfen, da sie aus Sicherheitsgründen keine moderne Technik und nicht das gewohnt Equipment verwenden können und somit von der Menschheit abgeschnitten sind. Spannend und fesselnd, was zuerst passiert, ob sie gefunden werden, oder interne Probleme die Aufgabe erzwingen.
Oder kann der Schutzschild, die Rasse der Obin, die eine Bewohnerin aus besonderen Gründen schützen, die Kolonie retten?

Im Anschluss habe ich dann die beiden anderen Bücher, Old Man’s War und Ghost Brigades noch gelesen und war auch nicht enttäuscht. Im Prinzip war es wie ein Prequel dann. Auch hier wird man gefangen und mitgenommen von der Technik, der Spannung und der Stroyline. Mir war zu keiner Seite langweilig.

Alles in allem sehr gute Unterhaltung für SF-Fans, die auch nicht vor Technik-Overkill bei Waffen, Schiffen und Möglichkeiten zurückschrecken 😉

Als vorläufig letztes Buch habe ich dann noch Agent to the Stars gelesen. Ein ganz anderes Buch von John Scalzi. Hier begleiten wir einen jungen und aufstrebenden Manager für Filmstars, der vor seine schwierigste Aufgabe gestellt wird: Eine Alien-Rasse, die hässlich ist und unangenehm richt, auf der Erde populär zu machen. Wird im dieses Himmelfahrtskommando gelingen? Nun zunächst muss er sich selbst mit den Aliens anfreunden und dann nimmt der Schlammassel seinen Lauf.
Kurzweilig und witzig, meine Empfehlung für den Strandurlaub.