18. Januar 2021

Linux – System für mich?

Ok. Ich habe schon seit längerem eine kleine Kiste hier stehen, die sich aus einem AMD 2200, zwei HDD, einer gf4200 und einer SB1024 zusammen setzt, sowie ein DVD-Brenner und ein Plextor 12Cd-Brenner.
Was liegt näher, als mit dieser Kiste erste Erfahrungen im Bereich Linux zu sammeln? Eigentlich nichts. Zeit ist im Moment nicht das Problem, da in UT2k4 CTF nicht mehr wirklich viel geht. Also – dann geben wir uns mit Dapper Dake 6.06 Ubuntu nicht mehr zufrieden, sondern ich will up to date sein und d.h. Debian 4.0 oder Ubuntu 7.04.

Erstmal Debian, denn Ubuntu kann ja jeder. Viele Images zu ziehen, aber mit Breitband kann man auch nur die Minialversion nehmen, die nur 150 MB ist und den Rest über das funktionierende Netz ziehen.
Die Installation klappt reibungslos – grafische bzw. einfach ähnlich DOS-Ansicht und Netzwerk und alle Komponenten sind vorhanden. Geht! Wenn da nicht die Stimmen wären: Debian – viel zu veraltet, im Desktopbereich ist Ubuntu viel besser!

Nach ein paar Tagen vermisst man aber auch sein Linux for humanbeings… Also schnell die aktuelle Version von Ubuntu gezogen (7.04), fettes Mehrschweinchen oder so ähnlich und ab dafür.
Ubuntu kommt seit dieser Version als Live-CD, die einen Installer dann auf dem Desktop hat. Hier habe ich noch weniger Probleme mich als „Windows-Kenner“ durch die Dialoge zu hangeln und habe dann bald schon alles in trockenen Tüchern. Desktop da, aber, aber keinen Zugang zum Internet…
Da wird guter Rat schon teuer: Erstmal das Ubuntuforum, aha eine extra Rubrik zu dem Thema, bin ich schonmal kein Einzelfall…
Aber so richtig helfen tut das nix. Naja eigener Thread – schlafe – lesen – machen geht. Der DNS-Nameserver muss gesetzt werden…
Dann mal das umsetzen, was Bene hier so postet. Geht teilweise, Bene hilft für den Rest. Deluge funktioniert wirklich gut – leider raucht über Nacht die Festplatte total ab, so dass die ganze Arbeit ca. 3 Std. für die Tonne waren.
Gut das man für sowas immer einen Notgroschen hat: 250 GB und neuer DVD-Brenner rein 90 € und gut ist.
Aber halt alles nochmal… Jetzt muss sogar vor der DNS IP noch „nameserver“ stehen, wieder was gelernt. Mit dem Terminal bin ich schon auf Du-und-Du.
Alles wieder installiert – da kommt ab und an Hilfe von YAF-Maxe, aber auch Mecker: stell doch mal auf KDE um, damit du einen vernünftigen Desktop hast.
Erste Tests stellen mich nicht so zufrieden, aber inzwischen geht es. Die Details finde ich schon noch.
Deluge speichert die Torrents nicht… Google ist mein Freund.

Insg. so ca. 8 Std. Aufwand, die sich gelohnt haben – nun kann für Surfen, Chatten (KVirc oder XChat), Downloaden der andere Rechner aus bleiben und der Linuxrechner versieht seinen Dienst.
Bald noch Samba einrichten und so dies und das. Ein größerer Monitor, dann ist das im Prinzip ein vollwertiger Arbeitsrechner…

Ich rate also allen, die Surfen, E-Mailen, Digitale-Fotos bearbeiten wollen, schaut euch Ubuntu an! Einfach und gut!

Linux ist nicht mehr versus mich, sonder may Tux be with you! 🙂

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