Wieso ist die Welt wie sie ist?

Heute morgen ist in mir hier im Urlaub in Prerow was seltsames geschehen. Ein Allerweltsvorgang hat mich innerlich richtig in Rage gebracht und auch jetzt regt es mich noch auf.

Wir (die drei Kids und ich) liefen den Weg zur Seebrücke hoch und, da es für den Strand noch früh war um kurz vor neun, sind meistens nur andere Eltern, Jogger, wenige Rentner und Hundebesitzer mit ihren Vierbeinern unterwegs. So auch an diesem Morgen. Meine Kinder sind nicht unauffällig, sie freuen sich über das Meer, den Strand und alles, was auf dem Weg dahin zu sehen ist. Sie singen, lachen und sagen wir es so, nicht auffallen ist schwer mit ihnen. Aber sie sind nicht unhöflich, sondern herzensgut und freundlich.

An die mitleidigen Blicke (im besten Fall) bzw. abschätzigen Blicke hat man sich im Laufe der Zeit gewöhnt und eigentlich macht mir das Image inzwischen Spaß. Ja, Großfamilie!!!Buh! Was mich heute morgen aber aufgeregt hat, war so eine Goretex-Tussi, die ausgestattet war, als wollte sie die Zugspitze erklimmen, um ihren Hund gassie zu bringen. Die dann erst meine Kinder, dann mich, dann meine Kinder musterte und dann die Mundwinkel nach unten zog, weil Janna ein Liedchen (schräg) trällerte, Hannes mit machte und Mattis rief sie solle leise sein und den Kopf schüttelte. Gleichzeitig aber ihr Hund fröhlich an die Laterne direkt vor einem Strandladen pisste, wo dann später viele Menschen laufen werden.

Da ich weiß, dass mein ältester Sohn solche Szenen nicht schätzt, habe ich mich zusammengerissen und nichts gesagt, vielleicht auch besser so. Aber am liebsten hätte ich an dieser Stelle gefragt, was jetzt besser ist? Singende Kinder oder pissende Hund, wo Frauchen zu faul ist in den Wald damit zu laufen, da man sich ja die Meindl-Treter in der Kacke der anderen Hunde versauen könnte.

Regen mich auf die Leute. Sollte sie morgen wieder da sein und die Reaktion, wenn ich auch noch singe ähnlich, dann gnade ihr Gott.

EUFAB Luke – 4 Räder bewegen!?

Für den diesjährigen Urlaub haben wir entschieden, dass wir die Fahrräder mitnehmen wollen. Alle. 4. VIER!

Also seit Wochen gelesen und verglichen. Genommen haben wir diesen hier EUFAB LUKE, auch aufgrund der guten Rezensionen u.a. bei Amazon. Kleiner Tipp noch, wer es lange genug vorher weiß, kann beim Kauf ca. 20-30 Euro sparen, wenn er den Träger im Winter kauft.

Bestellt und kurz darauf ist das „kleine“ Paket da; 20 kg, also dankt, dem Boten, wenn er es in die oberen Stockwerke bringt!

So sieht der Inhalt aus, wenn man den Karton öffnet.

Die Anleitung ist mit Bildern und Text versehen; aus meiner Sicht für alle, die bereits IKEA-Erfahrungen haben, wird es keine Herausforderung die Anleitung zu befolgen.
Schritt für Schritt schraubt und steckt man nun zusammen. Dabei braucht man anfangs noch kein eigenes Werkzeug, aber soviel kann ich sagen einen 10er Maul/Ringschlüssel und eine mittleren Kreuzschlitzschraubendreher kann man bereit legen. Wer die Kabelbinder kappen möchte auch eine gute Schere oder einen Seitenschneider. Als Zeit sollte man mit Montage auf dem Auto eine gute Stunde einplanen.

Es fängt mit dem Bügel an, da hat mich das „Spaltmaß“ ein bisschen überrascht und man braucht gut Kraft, um die Schraube angesetzt zu bekommen, dann geht es natürlich einfach. Sieht man auf diesem Bilder links am Ansatz.

Als nächstes kommen die Fahrradhalter, auf jeder Seite 4 Stück. Passt alles sehr gut.

Dann kommen die Leuchteinheiten. Im Internet hatte ich gelesen, dass der Nachteil dieses Modells wäre, dass es direkt auf den Leuchteinheiten steht und den Fahrradhaltern, was ggf. leichter zu Beschädigungen derselben führen kann. Das kann ich bestätigen, aber für die Montage, kann man sich ja auch was unterlegen. Hier ein Skateboard vom Junior. Hier braucht man jetzt auch das Werkzeug.

Nach ein paar Minuten ist auch das erledigt und man(n) ist auch schon auf der Zielgeraden. Noch die Kabel fixieren, da vorher schauen, wo der Stromanschluss beim Auto ist, damit auch das Kabel langt.

Noch die Fahrradfixierungen anbringen und voilà schon sieht es nach einem Radträger aus.

Dann kommt die Generalprobe, ab auf’s Auto. Wenn man bisher mit dem Gewicht des Trägers alleine zurecht kam, geht auch das alleine. Für alle, denen es jetzt schon zu schwer war, ab jetzt definitiv zu zweit machen. Vorher die Anleitung noch anschauen.

Ach da wird noch ein Entlastungsgurt über den Kofferraum angebracht? Das habe ich so nirgendwo gelesen gehabt. Puh geht, seitlich am Bremslicht vorbei, sicher, ist sicher.

Und nun: Die Sperre öffnen, den Hebel hochziehen, auf die Kupplung, ausrichten und in umgekehrter Reihenfolge wieder schließen. Dann noch den Stecker am Auto befestigen, jetzt zeigt sich, ob die Kabel gut verlegt wurden.

Sitzt, wackelt nicht. Glück gehabt. Trocken scheint es zu funktionieren. Spannende Frage geht das Abklappen, um den Kofferraum zu öffnen? Ja. Aber WHAT THE F§$%!!!

Der Kofferraum geht nicht am Bügel vorbei. Also, wer einen Renault Scenic hat, der hat nicht automatisch die Garantie, dass der Kofferraum auch wirklich ganz aufgeht…

Anyway wir behalten ihn und so sieht Luke aus:

Jetzt noch ein Nummernschild und dann kommt der echte Test.