Meine Odyssee durch die Distributionen – Part I

Alle Welt (fast alle) springt auf Windows10. In diesem Zuge denke ich nicht daran, sondern eigentlich ist dies ein guter Zeitpunkt, um auf Windows weitestgehend zu verzichten. Was soll ich mit einem Betriebssystem, das mir nicht mehr gehört? Eben nichts.
Ganz kann ich leider nicht darauf verzichten, da immer wieder Montags, eine kleine Gruppe von Spielern, der ich auch angehöre, sich zum UT2k4 spielen trifft und ich dafür nicht auf Windows verzichten möchte. Könnte das Spiel vermutlich auch dort installieren, aber ich habe da eine Anpassung für alle Texte und Nachrichten drauf, dass ich nicht darauf verzichten möchte.
Warum kein Windows10 fragt ihr? Weil meine Ultimate 7 sich als illegale OEM herausstellte, 20 Euro völlig umsonst…

Nun, dann nehmen wir für das tägliche eben Linux, meine Multimediamaschine im Wohnzimmer arbeitet damit (OpenSuse Leap 42.1) schon seit geraumer Zeit. Erst KDE 4 jetzt 5 und macht, dass was er soll. Medien für die Ohren und Augen aufbereiten und wiedergeben.

Aber welche Distribution ist die richtig? Im Hintergrund laufen nämlich noch Störungen, die es schwieriger machen: Diverse Dualboot Aktionen quittiert das Windows7 mit Abschaltung der NIC. Deswegen habe ich bereits seit 2 Jahren eine zweite Netzwerkkarte (NIC) im Rechner. Vielleicht doch Windows10 nehmen? Anschauen kann man es ja mal.
Gesagt, getan auf die 250 GB SSD, die auch MBR Boot ist beides drauf geht ja recht schnell. Ja läuft und sogar Dualboot mit dem Windows7 macht keine Zicken, die Netzwerkkarte und die Verbindung bleibt erkannt. Sensationell. Preise gecheckt für Windows10 70 Euro und wieder nur eine OEM. Ne, das muss anders gehen.
Wenn nur dieser dämliche Dualboot-Bug mit dem Windows7-Netzwerk nicht wäre. Vielleicht geht es ja, wenn Windows10 noch mit drauf ist. Geht ein „tripple“ Boot?
Mal testen. Also, was haben wir an Distributionen gerade noch rumliegen? Hier ein Opensuse Leap 42.1, da liegt ja auch noch eine alte 320 GB HDD mit SATA, die schließe ich doch dafür gleich mal an.
Gesagt getan. Livesystem startet wunderbar. Installer ausführen. HDD, bootmanager erstmal auf die Linuxplatte mit drauf, kann man das machen? Werden wir sehen. Ist ja vorgeschlagenen Voreinstellung. Also Daten werden überspielt, alles eingerichtet. Los geht es. Reboot. Grubrescue und kein OS, Super!
Also ins BIOS – nehmen wir die entsprechende Platte da müsste ja der Bootloader installiert sein, ja ist er auch. Aber kein Windows mehr, also gar keins, kein 7 und kein 10. Linux geht aber hoffentlich. Wieso kommt ein Login, eigentlich war doch auto-logon aktiviert.
Aha kann KSMServer nicht finden. Freude. DVD raus, noch mal neu. Wo sind die ganzen Optionen für die manuellen Einstellungen, ah da und so, bootloader auf /sda noch mal drüberbügeln. Wäre doch gelacht. Keine zusätzlichen Repositories einbinden, das hat mir mein Smartphone zum Thema KSMServer berichtet. Warten. Reboot. Cool alles da, Opensuse, Windows7 und Windows10.
Na, starten wir mal Opensuse, um zu sehen, ob der MUFU-Drucker auch geht und das Wireless Headset, der Rest ist standard Hardware. Wie KSMServer nicht gefunden. Smartphone raus, googlen. Per Kommandozeile müsstest Du dieses und jenes austauschen. Klar Freunde, wenn ich Konsolenfreund wäre, dann hätte ich nicht Opensuse genommen. Also weg damit. Was haben wir noch?

Ah, KaOS. Dazu mehr im Teil 2.

Ein Gedanke zu „Meine Odyssee durch die Distributionen – Part I

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